Wirtschaftsstandort Burgenland

Das Burgenland ist das sonnenreichste Bundesland Österreichs. Das wissen Segler am Neusiedler See genauso wie Weinkenner in aller Welt, die edle Tropfen aus dem Burgenland zu schätzen wissen. Seit dem EU-Beitritt hat sich das Burgenland aber auch wirtschaftlich auf der "Sonnenseite" etabliert. Ausschlaggebend dafür waren nicht nur hohe Strukturförderungen seit dem EU-Beitritt 1995. Auch dank zahlreicher Infrastruktur-, Technologie- und Bildungsinitiativen hat sich das Wachstumspotential im Österreich-Vergleich deutlich verbessert. Zudem ist es nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gelungen, die neuen wirtschaftlichen Perspektiven zu nutzen und das Burgenland als Drehscheibe zwischen Ost und West zu positionieren. Die Nähe zu Ungarn, Slowakei und Slowenien sowie zahlreiche Kooperationen mit diesen Partnerländern sind der Motor für eine erfolgreiche Zukunft.

Die Intensivierung grenzüberschreitender Aktivitäten ist aber nur ein Teil des burgenländischen "Erfolgsstory". Investitionen in die Infrastruktur, die Entwicklung von überregional bedeutenden Betriebsgebieten wie den Businessparks Kittsee, Parndorf / Neusiedl am See und Heiligenkreuz sowie die Errichtung bzw. Erweiterung der Fachhochschule Burgenland mit zwei Standorten in Eisenstadt und Pinkafeld sind ebenfalls echte Weichenstellungen für eine erfolgreiche Zukunft.

Die Zukunft hat aber schon begonnen: Die Zahl der Beschäftigten ist zwischen 2007 und 2013 um 10,5 Prozent gestiegen (im Österreichschnitt waren es nur 4,3 Prozent). Bei der Kaufkraft und bei den Einkommen konnte das Burgenland am stärksten zulegen. Und die Gründungsintensität (Unternehmensneugründungen im Verhältnis zu den aktiven Wirtschaftskammermitgliedern) ist mit fast 12 Prozent die mit Abstand höchste in Österreich.