Die S7 als Motor für das gesamte Südburgenland sowie das Dreiländereck Burgenland – Ungarn – Slowenien

14.03.2016

Das Business-Network-Treffen in St. Martin an der Raab versammelte am 23. 11. 2016 einige der wichtigsten Unternehmer des Landes zum Thema Zukunft.

Einmal im Jahr ist das Burgenland absoluter Hotspot für Unternehmer: immer dann, wenn die Businessparks Burgenland zahlreiche Persönlichkeiten der heimischen Wirtschaft zum Wirtschaftsevent des Jahres einladen – zum Business-Network-Treffen.

Am 23. 11. 2016 war es wieder so weit. Die Crème de la Crème der heimischen Unternehmer versammelte sich im Hotel Eisenberg in St. Martin an der Raab. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand nichts Geringeres als die Zukunft. Topspeaker der Industrie ermöglichten den über 50 anwesenden Gästen aus Wirtschaft und Politik einen Blick in die nahe Zukunft. 

Das Business-Network-Treffen 2016 stand unter dem Motto: „Gestalten Sie die Zukunft, dann bekommen Sie eine, die Sie wollen.“

Einer, der dieses Motto seit Jahren erfolgreich vorexerziert, ist DI Alois Schedl, Vorstandsdirektor der ASFINAG. Straßen sind für Schedl „mehr als nur die Verbindung zwischen zwei Punkten. Für einen Wirtschaftsstandort sind sie Pulsadern. Sie sind Schnellstraßen in die Zukunft.“ Als Key-Speaker des Abends präsentiert er die neue Pulsader des Burgenlandes: die S7, auch als Fürstenfelder Schnellstraße bezeichnet. „Durch den Bau werden in Summe 7.100 Arbeitsplätze gesichert bzw. geschaffen. Gleichzeitig wird ein Bruttoproduktionswert von 1,3 Mrd Euro ausgelöst“, so Schedl. Aber entscheidend ist vor allem, dass „die S7 ein Motor für das gesamte Südburgenland sowie das Dreiländereck Burgenland – Ungarn – Slowenien sein wird. Mit der voraussichtlichen Verkehrsfreigabe 2021/2022 wird die S7 ein Impulsgeber für die ganze wirtschaftliche Region.“ 

Der Unternehmer Manfred Klever schlägt in seinem Vortrag in dieselbe Kerbe. In seinem Unternehmen EFS – Euro Forming Servicing werden von Nockenwellen bis zu Luftfederkolben zahlreiche Produkte für die Auto- und Flugzeugindustrie (von Daimler über MAN bis Porsche) entwickelt und erzeugt. Der erfolgreiche Unternehmer weiß, dass „man die Zukunft nicht alleine machen kann. Es braucht ein richtig gutes Team dafür. Und natürlich die richtigen Rahmenbedingungen.“ Im Burgenland findet Manfred Klever für sein Unternehmen diese Rahmenbedingungen vor und macht alleine am Standort Heiligenkreuz mit 22 Mitarbeitern einen Umsatz von sechs Millionen Euro. Tendenz steigend. „Und der Bau der S7 macht den Standort Heiligenkreuz sicher noch dynamischer.“

Die anschließende Podiumsdiskussion unter der Moderation von Carmen Dilch drehte sich nicht nur um die Zukunft. Bernd Zauner (Lenzing Fibers, Geschäftsführer), Felix Zekely (CBRE, Head of Agency Österreich), Mag. Hans Peter Rucker (Geschäftsführer der Landesholding Burgenland) und der neue Südburgenland-Manager KR Werner Unger(WiBuG) warfen auch einen Blick zurück in die Vergangenheit. So wurden im Burgenland für Unternehmen im letzten Jahrzehnt sukzessive die Bedingungen mit Infrastruktur-, Technologie- und Bildungsinitiativen verbessert. Sie wurden aber auch durch Entbürokratisierung bzw. durch Intensivierung der grenzüberschreitenden Aktivitäten zu den Nachbarländern Ungarn, Slowakei und Slowenien optimiert. Das Ergebnis sind Standorte, die viele Unternehmen fit für die Zukunft machen. In Heiligenkreuz und im gesamten Burgenland.

Dass sich nach der Veranstaltung die Redner in lockerer Atmosphäre unter die Gäste mischten und ungezwungen weiterdiskutierten, ist fast schon eine Tradition des Business-Event-Treffens. Mit den Key-Speakern kamen neben vielen Gästen aus der Wirtschaft auch Vertreter der Politik ins Gespräch:
Herr Landesrat MMag. Alexander Petschnig sowie Landesabgeordneter, Bezirksvorsitzender Jennersdorf Ewald Schnecker und Bezirkshauptmann Jennersdorf DDr. Hermann Prem

 

 

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